Laptop Holzhandwerk
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Digitalisierung

Digitalisierung erleichtert den Arbeitsalltag, optimiert zeitliche Abläufe und spart langfristig viel Zeit ein.

Das Thema Digitalisierung im Handwerk ist längst in den Köpfen unserer Unternehmer angekommen. Es bieten sich unzählige Möglichkeiten, wie unsere Handwerksbetriebe die neuen Technologien für sich nutzen können, um sich den Arbeitsalltag zu erleichtern, zeitliche Abläufe zu optimieren oder auch langfristig Kosten einzusparen. Wenn sich handwerkliches Können mit den Chancen der Digitalisierung verbindet, wird sich das Handwerk auch in Zukunft durch spannende Tätigkeiten, sichere Arbeitsplätze und qualitativ hochwertige Produkte auszeichnen.

Um unsere Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung optimal zu unterstützen, hat die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz mit Frau Jasmin Kiefmann eine Digitalisierungskoordinatorin eingestellt. Frau Kiefmann steht unseren Betrieben bei den Herausforderungen der Digitalisierung als Beraterin zur Seite.

Ansprechpartner

Kiefmann Jasmin
Fotowerkstatt Gahr

Jasmin Kiefmann
Digitalisierungskoordinatorin / Beauftragte für Innovation und Technologie

Tel. 09431 885-321
Fax 09431 885285-321
jasmin.kiefmann--at--hwkno.de

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Flyer Digitalisierung



Unsere Beratungsangebote im Bereich Digitalisierung



Digi-Check für Betriebe

Das Zeitalter des Handwerks 4.0 stellt unsere Handwerksbetriebe vor die Herausforderung, auf den digitalen Wandel zu reagieren. Der Digitalisierungscheck gibt Ihnen Auskunft darüber, wo sich Ihr Betrieb auf dem Weg zur Digitalisierung befindet. Außerdem können Sie direkt prüfen, wie digital Ihr Betrieb im Vergleich zu anderen Unternehmen Ihrer Branche ist. Der Online-Fragebogen beinhaltet folgende Themen:



  • Kunden
  • Prozesse
  • Geschäftsmodelle
  • Mitarbeiter
  • IT-Sicherheit

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und finden Sie eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie für Ihren Betrieb. Wir führen diesen Fragebogen gerne zusammen mit Ihnen durch und besprechen anhand der Ergebnisse, welche Möglichkeiten die Digitalisierung für Ihr Unternehmen mit sich bringt.

Screenshot-Digicheck
HPI





Homepage-Check – Testen Sie Ihre „Visitenkarte im Netz“

Die eigene Homepage ist die Visitenkarte eines Unternehmens im Internet. Sie soll erste Informationen über ein Unternehmen geben, gut und zügig lesbar und verständlich sein, aber auch Service bieten.

Um die Kunden überhaupt erreichen zu können, muss die eigene Website gut in Suchmaschinen gefunden werden und daneben müssen rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Unser Homepage-Check prüft anhand von vier Kategorien, ob Ihr Internetauftritt diese vielfältigen Anforderungen erfüllt und gibt Ihnen wertvolle Tipps zur weiteren Verbesserung. Der Check wird kostenfrei durch Ihren Betriebsberater vor Ort durchgeführt.

Melden Sie sich bei uns und vereinbaren Sie gleich einen Termin! 

zum Homepage-Check

Bild Homepage-Check
HWK



Ansprechpartner

Ihr Betriebsberater vor Ort

Tipp

Unseren Leitfaden zum Homepage-Check finden Sie im exklusiven Kundenbereich





Rechtliche Rahmenbedingungen

Bei Internetauftritten haben Sie Regeln zu beachten. Informieren Sie sich, um vor allem Abmahnungen zu vermeiden.

Weiterführende Themen

Internet





Förderprogramme im Bereich Digitalisierung



Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen können oftmals bezuschusst werden. Wenn Sie in diesem Bereich also Investitionen planen, informieren Sie sich vorab über Fördermöglichkeiten. Wichtig dabei ist: Sie müssen erst einen Antrag stellen, bevor Sie investieren können! Eine nachträgliche Antragstellung ist nicht möglich.

Kommen Sie gerne auf uns zu, wir helfen Ihnen hier gerne weiter.



Digitalbonus.Bayern

Der Freistaat Bayern unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Förderprogramm Digitalbonus.Bayern, sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten.



Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
  • Die zuwendungsfähigen Kosten müssen mindestens 4.000 Euro für Leistungen externer Anbieter betragen, um einen Antrag stellen zu können.
  • Die Betriebsstätte befindet sich im Freistaat Bayern, in der die geförderte Maßnahme auch zum Einsatz kommt.

Der Fördersatz beträgt

  • bei kleinen Unternehmen bis zu 50 Prozent
  • bei mittleren Unternehmen bis zu 30 Prozent

Es gibt zwei Varianten:

  • Standard: Zuschuss bis zu 10.000 Euro
  • Plus: Zuschuss bis zu 50.000 Euro

Der Digitalbonus unterstützt bei:

  • Einführung und Verbesserung der IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie)
  • Migration und Portierung von IT-Systemen
  • Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit

Wichtiger Hinweis:

Der Gesetzesentwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 wurde beschlossen. Die Förderperiode für den Digitalbonus wurde verlängert. Das Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020.

Es wurde ein festes Kontingent an Anträgen pro Monat festgelegt. Ist dieses Kontingent ausgeschöpft, können Anträge erst wieder im Folgemonat gestellt werden. Der Start ist jeweils um 10 Uhr am ersten Werktag des Monats, wobei ein Samstag nicht als Werktag gilt.



Digital Jetzt - Investitionsförderung für KMU

Das Förderprogramm "Digital Jetzt" unterstützt mittelständische Unternehmen bei:

  • Investitionen in digitalen Technologien sowie
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen

Das Förderprogramm enthält zwei Fördermodule. Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.

Modul 1: Investition in digitale Technologien

Dieses Modul unterstützt bei der Anschaffung von Soft- und Hardware, insbesondere wenn es um die interne und externe Vernetzung des Unternehmens geht.

Nicht förderfähig sind z. B.

  • Standardhardware und -software, die nicht in direktem Zusammenhang zum Digitalisierungsvorhaben stehen
  • Ersatz- oder Routineinvestitionen, z. B. zusätzlicher Computerarbeitsplatz für einen neuen Mitarbeiter oder Softwareupdates ohne grundlegende neue Funktionen
  • Erstmalige Grundausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Zusatzausgaben des antragstellenden Unternehmens wie z. B. Reise-, Personal- oder Verwaltungskosten
  • Beratungsleistungen, insbesondere zur Erstellung des Digitalisierungsplans

Modul 2: Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen

Dieses Modul unterstützt bei der Weiterbildung von Mitarbeitern im Umgang mit digitalen Technologien.

Dabei geht es z. B. um die Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen, um die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz, digitales Arbeiten im Allgemeinen sowie die dafür benötigten Basiskompetenzen.

Der Weiterbildungsanbieter muss durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder eine Akkreditierung nach AZAV das Qualitätsniveau nachweisen.

Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen, die zwischen 3 und 499 Mitarbeiter beschäftigen.
  • Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 € für Modul 1 bzw. 3.000 € für Modul 2.
  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das antragstellende Unternehmen muss beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen.

Maximale Förderquote: (bis 30. Juni 2021)

  • Bis 50 Mitarbeiter: bis zu 50%
  • Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 45%
  • Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 40%

Ab 01. Juli 2021 werden die Fördersätze jeweils um 10% reduziert.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Förderquote zu erhöhen:

  • Gleichzeitige Investitionen meherer Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette + 5 Prozentpunkte
  • Investitionen im Bereich IT-Sicherheit einschließlich Datenschutz + 5 Prozentpunkte
  • Unternehmen in strukturschwacher Region + 10 Prozentpunkte

Der maximale Zuschuss beträgt 50.000 € für Einzelunternehmen und 100.000 € pro Unternehmen bei Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken.

 Wichtiger Hinweis

Eine Antragstellung ist ab 7. September 2020 online über ein Antragstool möglich.



ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW eignet sich für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Digitalisierung und Innovation.

Eckdaten:

  • Kreditbetrag liegt zwischen 25.000 und 25 Millionen Euro
  • Der Förderzuschuss liegt aktuell bei 3%
  • Der Zinssatz wird individuell für jedes Unternehmen berechnet
  • Die Mindestlaufzeit des Darlehens beträgt grundsätzlich 2 Jahre, bei Inanspruchnahme des Förderzuschusses 5 Jahre

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (deren Mehrheit sich in Privatbesitz befindet) mit Sitz in Deutschland
  • Einzelunternehmen oder Freiberufler in Deutschland
  • junge Unternehmen in Gründung

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie größere mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Millionen Euro Gruppenumsatz.

Beispiele für Digitalisierungsvorhaben:

  • Vernetzung von ERP- und Produktionssystemen
  • Entwicklung und Implementierung eines IT- und/oder Datensicherungskonzepts
  • Aufbau des elektronischen Handels durch digitale Plattformen / Apps / digitale Vertriebskanäle
  • Additive Fertigungsverfahren (z. B. 3D-Druck) als neue Produktionsmethode in der Fertigung
  • Ausbau innerbetrieblicher Breitbandnetze für eine höhere Datenübertragungsrate im Unternehmen

Werden neue oder verbesserte Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen entwickelt, handelt es sich um ein innovatives Vorhaben.



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Hinweis: Diese Stelle gehört zum Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks und wird als Beauftragte für Innovation und Technologie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.